Inspire & Lead - Der Leadership Podcast
Inspire & Lead ist der Podcast von Wilhelm Tupy über die Frage, was Menschen wirklich bewegt – und was das für wirksame Führung bedeutet.
Wilhelm Tupy ist Business- & Leadership-Coach, Gründer von TUPY Solutions und ehemaliger Konzernmanager mit mehr als 15 Jahren Führungserfahrung. Er verbindet echte Führungspraxis mit psychologischem Verständnis und den Prinzipien aus über 15 Jahren Judo-Leistungssport.
In Gesprächen mit Führungspersönlichkeiten und in Solo-Folgen geht es um Mitarbeiterführung, schwierige Gespräche, Motivation, Verantwortung, Zusammenarbeit, Entscheidungen und Veränderung – konkret, ehrlich und ohne Leadership-Floskeln.
Für Führungskräfte, Unternehmer und Leistungsträger, die Menschen besser verstehen, klarer entscheiden und Teams wirksamer führen wollen.
Verbinden statt funktionieren.
Inspire & Lead - Der Leadership Podcast
50€ Fokus-Steuer: In 7 Schritten zu maximaler Produktivität
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
Ich helfe Leistungsträgern, wieder zu finden, was sie wirklich bewegt.
➡️ Die Grundstellung — 90 Minuten und du findest heraus, woran's wirklich liegt und was du dagegen tun kannst: https://www.wilhelmtupy.com/die-grundstellung/
Jede Unterbrechung kostet dich bares Geld. In diesem Video zeige ich dir die 7 Schritte, mit denen du als Führungskraft zurück in den Flow findest und das Hamsterrad verlässt.
Lerne, wie du den 'Flow' in deinen Arbeitsalltag integrierst und das teure 'Task Switching' ein für alle Mal beendest.
In diesem Video gehen wir tief in die Psychologie der Wirksamkeit. Wir sprechen nicht über oberflächliches Zeitmanagement, sondern über den strategischen PowerMove. Ein PowerMove ist jene bewusste Entscheidung und Handlung, die die Richtung deines Lebens oder deines Unternehmens nachhaltig korrigiert.
Was dich in diesem Video erwartet: Wir gehen gemeinsam durch 7 konkrete Schritte. Von der ehrlichen Analyse deines aktuellen Status Quo bis hin zur mutigen Umsetzung deiner Vision. Ich erkläre dir, warum Motivation oft eine Falle ist und warum wir stattdessen klare Strukturen und psychologische Anker brauchen.
Warum Wilhelm Tupy? Mit Sitz in Wien begleite ich Führungskräfte, Unternehmer und Menschen in Veränderungsphasen im gesamten deutschsprachigen Raum (Österreich, Deutschland, Schweiz). Mein Ansatz verbindet tiefenpsychologisches Wissen mit praxisnahen Strategien für den modernen Alltag. Ob im Einzelcoaching in Wien oder in meinen Online-Impulsen – mein Ziel ist es, dass du wieder entdeckst, was DICH wirklich bewegt.
Die 7 Schritte im Überblick:
Bewusstsein schaffen: Wo stehst du wirklich?
Die Vision schärfen: Was ist dein Ziel?
Priorisierung: Was ist der wichtigste Hebel?
Psychologische Hürden überwinden: Warum blockieren wir uns selbst?
Den PowerMove definieren: Dein konkreter erster Schritt.
Die Umsetzung: Dranbleiben, wenn es schwierig wird.
Reflexion: Ergebnisse messen und nachjustieren.
👉 The Perfect Repeatable Week für Führungskräfte: https://shorturl.at/7kDol
Kapitelübersicht:
00:00 Die 50€ Fokus-Steuer: Was dich Ablenkung wirklich kostet
01:03 Flow-Zustand: Das Geheimnis für mühelose Leistung
02:11 Warum Führungskräfte nie fertig werden (Fragmentierung)
03:10 Task Switching: Die unsichtbare Steuer auf deinen Erfolg
04:42 Symptomcheck: Bist du nur beschäftigt oder effektiv?
06:05 Power Move 1: Fokus-Währung beschützen (Notifications aus)
06:47 Power Move 2: Das Ende der Open Door Policy
07:53 Power Move 3: Strategische Fokuszeiten einplanen
09:11 Power Move 4: Pufferzeiten & spontane Erreichbarkeit
10:13 Power Move 5: Schluss mit Multitasking (Single Tasking)
11:28 Power Move 6: Ordnung im Gehirn (To-Do Liste Vorabend)
12:52 Power Move 7: Pausen & Schlaf als Leistungs-Dünger
14:22 Bonus: Dein 60-Sekunden Umsetzungs-Plan
✅ Kanal ABONNIEREN: https://bit.ly/2QUukjC
▬ Bücher, die meine Arbeit geprägt haben ▬▬▬▬
Viktor Frankl - Trotzdem Ja zum Leben sagen: https://link.amazon/B01McM1oF (bezahlter Link)
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Ray Dalio - Die Prinzipien des Erfolgs: https://amzn.to/3CSREXH (bezahlter Link)
▬ Wilhelm Tupy ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬
Auf meinem Kanal geht es um die Frage, die im Alltag meist untergeht: wofür du das alles eigentlich machst. Für Menschen, bei denen von außen alles passt, die Position stimmt, das Gehalt stimmt, und bei denen trotzdem der Biss weg ist. Kein Motivationsgelaber, sondern Werkzeuge aus der Logotherapie, aus 15 Jahren Leistungssport und aus über zehn Jahren Konzernführung.
Ich bin angetreten, die Pandemie der Sinnlosigkeit in unserer Arbeitswelt zu beenden. Wenn du das auch so siehst, abonnier den Kanal.
10+ Jahre Managementerfahrung von Teams mit bis zu 350 Mitarbeitern
Ausbildung in Logotherapie nach Viktor Frankl und Elisabeth Lukas
Robbins-Madanes zertifizierter Coach für strategische Intervention
ECF zertifizierter Master-Practitioner für NLP und NLP-Therapie
studierter Finanzwirtschaftler und Controller
15+ Jahre Hochleistungssport mit Weltcup-Erfahrung, 1. Dan Judo
Coaching und Begleitung findest du auf meiner Homepage unter https://www.wilhelmtupy.com
Impressum: https://www.wilhelmtupy.com/impressum/
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Business Coaching, Führungskräfteentwicklung & Team-Workshops:
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Wenn du gerade selbst an dem Punkt stehst: Die Grundstellung → https://www.wilhelmtupy.com/die-grundstellung
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Stell dir vor, jedes Mal, wenn dein Smartphone läutet, kostet dich das 50 Euro. Würdest du dann immer noch alle Benachrichtigungen eingeschaltet lassen? Wahrscheinlich nicht. Aber genau das passiert bei den meisten den ganzen Tag lang. Und das, ohne dass es dir überhaupt auffällt. Am Ende des Tages hast du dann das Gefühl, ich war zwar die ganze Zeit beschäftigt, aber irgendwie ist meine To-Do-Liste gleich lang wie vorher. Wieder nichts wirklich fertig. Und wenn es nicht das Smartphone ist, dann ist vielleicht Slack, E-Mail oder die Leute, die an deiner Tür klopfen und dich aus deinem Workflow herausreißen. Alles unsichtbare Kosten, die sich langsam aber sicher wirklich summieren. Im heutigen Video machen wir genau diese unsichtbaren Kosten transparent und schauen uns an, wie du da rauskommst. Du bekommst von mir ein Setup, mit dem du deinen Fokus aufs Wesentliche behalten kannst, ohne dass du gleich in irgendeine einsame Höhle in die Berge Indiens ziehen musst. Ich zeige dir ein paar ganz smarte Tricks, wie du es schaffst, an einem Tag mehr zu erledigen als mancher in einer ganzen Woche. Und das Schöne dabei ist, du wirst dich dabei auch noch energiegeladen und lebendig fühlen. Bist du bereit? Dann lass uns am besten gleich loslegen. Bevor wir aber über diese unsichtbaren Kosten reden können, sollten wir uns ganz kurz über das Thema Flow unterhalten. Du hast vielleicht schon mal davon gehört und ich selbst kenne Flow-Zustand aus meiner Zeit im Leistungssport. Viele kennen ihn auch vom Musizieren oder anderen künstlerischen Tätigkeiten. Das Schöne ist, Flow kann allerdings genauso beim Arbeiten auftreten und das wäre ja sogar relativ wünschenswert, oder? Aber was ist Flow eigentlich? Es ist ein Zustand, wo du gefühlt eins mit der Sache wirst, mit der du dich gerade beschäftigst. Im Flow bist du so richtig leistungsbereit. Du hast auch Zugriff auf dein volles kreatives Potenzial und lieferst da meistens deine allerbeste Leistung ab und hast dabei noch positive Emotionen. Coole Sache, oder? Das wirklich Interessante ist allerdings, Flow fühlt sich auch erfüllend an. Leistung erbringen wird plötzlich regelrecht mühelos. Jeder, der das mal erlebt hat, will dort einfach immer und immer wieder hin. Allerdings gibt es ein paar wichtige Voraussetzungen, die dafür erfüllt sein müssen und genau deswegen sprechen wir jetzt drüber. Ich nenne dir mal die allerwichtigsten. Zum Ersten ist ganz entscheidend, dass du zielorientiert an einer einzigen Sache arbeitest. Das zweite ist, die Aufgabe muss ein bisschen über deinem aktuellen Fähigkeitenniveau liegen. Also fordernd, aber nicht überfordernd. Da gibt es einen gewissen Flow-Kanal, spricht man dann. Und drittens, du darfst nicht unterbrochen werden. Und gerade für deinen Alltag als Führungskraft ist das absolut entscheidend, weil Führungskräfte ständig unterbrochen werden. Ich kenne das selbst aus meiner Vergangenheit und da gibt es genug Statistiken drüber. Führungskräftearbeit ist sehr häufig fragmentiert. Um allerdings überhaupt die Chance zu haben, in Flow zu kommen, brauchst du zumindest 15 bis 25 Minuten Unterbrechungsfreizeit. Das ist in der heutigen Zeit einfach verdammt selten. Mach einfach mal kurz folgendes. Schau heute oder morgen in deinem Smartphone nach, wie oft du es an einem Tag entsperrst. Da gibt es mittlerweile Statistiken und das kannst du ganz einfach nachprüfen. Dann rechne dir aus, wie viele Zeitfenster es überschlagsmäßig an einem Tag überhaupt gibt, in denen du nicht drauf schaust. Fakt ist, wir berauben uns heute oft schon allein der Möglichkeit, in den Flow zu kommen. Nicht weil wir unfähig sind, sondern weil wir uns ständig unterbrechen lassen. Und es wirkt nicht nur auf dich, sondern auf dein ganzes Umfeld. Und gerade als Führungskraft natürlich auch auf dein Team. Das heißt, du nimmst anderen auch die Möglichkeit, in den Flow zu kommen. Und genau hier kommt jetzt dieser 50-Euro-Gedanke ins Spiel. Wir wissen aus der Gehirnforschung mittlerweile, dass Multitasking gar nicht möglich ist, sondern wir ganz einfach schnell zwischen unterschiedlichen Aufgaben hin und her wechseln. Das Ganze kennt man dann unter dem Begriff Task-Switching. Solche Wechsel kannst du dir wie eine Steuer vorstellen. Du zahlst ständig was, bekommst aber keine Rechnung ausgehändigt. Und genau deshalb merkst du es auch nicht gleich. Aber langfristig zahlst du es trotzdem. Die meisten gehen dann her und versuchen den Fokus über Motivation oder Disziplin zu lösen. Das funktioniert dann in etwas so, wie wenn du sagst, du willst weniger essen, währenddessen du neben der offenen Kühlschrankstür stehst. Glaub mir, ich bin ein sehr disziplinierter Mensch, aber auch ich arbeite nur mit Strategien. Du brauchst nicht mehr Motivation. Du brauchst eine klare Strategie, um deinen Fokus zu behalten. Und genau daran können wir heute arbeiten. Vielleicht kennst du diesen Montagabend und ich habe es selbst oft durchgemacht. Du bist frisch in die Woche reingestartet, warst den ganzen Tag produktiv und aktiv, weil du dich gut erholt hast am Wochenende. Mal abgeschaltet. Meetings, Slack, E-Mails, Entscheidungen, überall kurz mal aushelfen, Fragen beantworten. Und am Abend stellst du dir bewusst oder unbewusst, je nachdem, ob du reflektierst oder nicht, was genau habe ich heute eigentlich fertig gebracht. Und irgendwie fällt dir dann auf, dass du zwar super, super beschäftigt und aktiv warst, aber Ergebnisse waren Mangelware. Du warst also nicht effektiv. Und das ist eine wesentliche Unterscheidung. Weil am Ende zählen immer die Resultate und nicht die Zeit, die du reingesteckt hast. Dann höre ich oft in meinen Coachings und Seminaren, dass ich so wenig Zeit und die Wahrheit ist eigentlich, dass du sie nur nicht richtig nutzt. Und gerade seit es das Internet mit all seinen verlockenden Apps gibt, kennt das Problem der Ablenkung wirklich fast jeder. Lass uns doch einfach einmal einen ganz kurzen Symptomcheck machen und frag dich, hast du am Ende des Tages oft mal das unbefriedigende Gefühl, viel zu wenig geschafft zu haben? Machst du immer wieder häufig Dinge gleichzeitig? Stehst du manchmal auf, um irgendwas zu holen und vergisst am Weg, was du eigentlich wolltest? Oder merkst du, dass deine Gedanken häufig unkontrolliert zwischen Themen hin und her springen? Musst du Texte vielleicht öfter lesen? Oder unterbricht dich dein Team immer gerade dann, wenn du dich mal wirklich konzentrieren wolltest? Schaust du öfter mal einfach aus Gewohnheit auf dein Handy und merkst es, erst 15 Minuten später beim Real Scroll? Und wenn du dich da jetzt wiedererkennst, dann habe ich genau sieben starke Power-Moves, die dir da heraushelfen können und dich dabei unterstützen, deinen Fokus zu bewahren oder rasch wiederzufinden, wenn du ihn schon verloren hast. Und bevor wir jetzt in die Power-Moves wirklich reingehen, ein kleiner Satz, den du dir merken kannst. Aufmerksamkeit ist das Gold unserer modernen Zeit. Und es ist überhaupt kein Zufall, dass man im Englischen sagt, to pay attention. Das sind genau die virtuellen 50 Euro, die du jedes Mal an Steuer bezahlst, wenn du dich wieder einer neuen Aufgabe zuwendest. Wir leben in einer Zeit, in der ein Krieg um unsere Aufmerksamkeit herrscht. Wie beim Geld hast du davon nicht unendlich viel. Daher gehe weise damit um. Und jetzt kommt der Punkt, der entscheidend ist. Du musst nicht disziplinierter werden. Du musst nur aufhören, diese 50 Euro den ganzen Tag automatisch aus dem Fenster zu werfen. Ich gebe dir jetzt 7 Power-Moves, mit denen du das ein für alle Mal verhinderst und deine wertvolle Währung beschützt. Wir starten mit dem offensichtlichsten, weil er gleichzeitig der wichtigste ist. Schalte alle Benachrichtigungen aus. Nicht nur die Push-Benachrichtigungen von WhatsApp, Telegram etc. am Handy, sondern auch diverse Pop-Ups am Laptop. Jeder Impuls reißt dich aus deiner Konzentration und verhindert deinen Flow. Probier gerne auch mal den Fokusmodus am Handy zum Beispiel aus. Leg's in eine Schublade oder überhaupt in einen anderen Raum, um nicht ständig gestört zu werden. Sprich auch mit deinem Team drüber und vereinbart womöglich, dass, wenn es wirklich dringend ist, deine Mitarbeiter dich anrufen, aber nicht irgendwelche WhatsApp-Nachrichten schicken. Das heißt, sie werden dann auch bewusster damit umgehen. Und falls du jetzt denkst, ja, aber ich muss doch erreichbar sein als Führungskraft, dann warte. Denn genau darauf gehen wir in einem späteren Power-Move noch näher drauf ein. Der zweite Move ist der, der dich als Führungskraft am Anfang am meisten Überwindung kostet. Aber natürlich auch am meisten bringt. Ersetzt Open Door Policy durch Office Hours. Immer erreichbar sein ist ja lieb gemeint, aber die Kosten sind einfach fatal. Eine Unterbrechung passiert ja nicht erst, wenn jemand schon fünf Minuten redet. Es reicht schon ein kurzes Klopfen an der Tür oder hey, kannst du mal kurz 2 Minuten. Und du brauchst einfach wieder 15 bis 25 Minuten, um in den Flow zu gelangen. Also mach die Tür zu, sei mutig, setz die extrem dicke, sichtbare Noise-Cancelling-Kopfhörer auf, stell ein Schild auf oder sei sonst irgendwie kreativ, auch transparent zu signalisieren, dass du nicht unterbrochen werden möchtest. Teil das mit anderen, teil das mit deinem Team. Dann können die sich an die neue Regel gewöhnen. Aber jetzt kommt der wichtige Teil dabei. Du brauchst Geduld. Du willst damit Teamverhalten auch ein Stück weit umprogrammieren. Wenn du zwei Tage durchhältst und am dritten Tag wieder einknickst und dich unterbrechen lässt, dann trainierst du dem Team, wenn ich nur oft genug klopfe, dann klappt's. Also, geduldig und konsequent bleiben, aber freundlich auch deinen neuen Freiraum einfordern. Aber wir wollen ja nicht gleich zum unerreichbaren Einsiedler werden, haben wir gesagt. Daher gehen wir im nächsten Power-Move genauer noch darauf ein, wie wir das sicherstellen. Plane deine Fokuszeiten proaktiv ein. Ich zum Beispiel hatte mir angewöhnt, dass ich jeden Tag von 10 bis 11.30 Uhr nicht erreichbar war. Zu der Zeit bin ich im Büro gesessen, Kopf heraufgesetzt und habe an strategischen Dingen gearbeitet. Jeden Tag. Damals waren in meinem Team weit mehr als 300 Menschen, die ständig was von mir brauchen hätten können. Aber während meiner Fokuszeit hätte die Welt untergehen können und sie wären selbst in der Verantwortung gewesen, Lösungen zu finden. Ich war einfach nicht erreichbar. Die Zeit war für mich einfach die produktivste am ganzen Tag. Danach war ich wieder voll und ganz für mein Team verfügbar. Aber in der Zeit durfte mich niemand stören. Das Entscheidende ist, in der Zeit besteht auch die Möglichkeit, dass dein Team wirklich in Verantwortung hineinwachsen kann. Dein Tag ist so fremdgesteuert, sagst du. Vielleicht liegt das ja genau daran, weil du es zulässt. Ja, wir Führungskräfte wollen halt auch gebraucht werden. Wir wollen was tun, wir wollen was bewegen und stehen uns genau damit selbst im Weg. Also plan dir Zeiten, in denen du nicht erreichbar bist, ein und probier es wirklich einfach mal aus. Start einfach mal mit 60 Minuten täglich und arbeite dich langsam hoch. Das hat nicht nur positive Effekte auf dich, sondern auch auf Ownership in deinem gesamten Team. Und ganz wichtig, setz dir ein klares Ziel für diese 60 bis 90 Minuten Brücke. Frag dich, welches Resultat möchte ich, das am Ende dieser Zeit auch wirklich dasteht? Und was machen wir jetzt mit den ganzen Unterbrechungen? Tja, auch die können wir planen. Deswegen lass uns zum nächsten Power-Move gehen. Ja klar, wenn du Führungskraft bist, wird es immer spontane Themen geben. Die Frage ist allerdings, zerlegen sie dir den ganzen Tag oder planst du sie proaktiv ein? Das klingt paradox, aber ist verdammt effektiv. Dazu gibt es zwei Dinge, die du beachten musst und die möchte ich dir mitteilen. Erstens, plane dir Pufferzeiten im Kalender ein. Du weißt, es kommt was Unvorhersehbares jeden Tag, dann nimm dir die Zeit dafür und verplane nur 60% deiner Zeit. Wenn du 100% voll planst und weißt, es gibt Unvorhersehbares, was machst du mit dem Rest? Du musst jedes Mal neu umplanen. Das zweite ist, kommuniziere auch gerne mal deinem Team, wenn es dich wirklich unterbrechen darf und du dafür spontan erreichbar bist. So bringst du sie langfristig dazu, dass sie respektvoller mit deiner Zeit umgehen und auch ihre Spontanbedürfnisse ein bisschen planbarer gestalten. Ja, du musst hier trainieren, dass auch sie planen. Probier es einfach mal aus, aber sei dir bewusst, Perfektion ist hier nicht das Ziel. Nicht jeder kann alles planen und manchmal musst du auch einfach nur als Mensch für dein Team da sein. Und vielleicht siehst du schon, wir räumen mal die Zeit frei. Das ist der erste Schritt. Aber jetzt gilt es natürlich auch, sie entsprechend wertvoll zu nutzen. Damit kommen wir schon zum Power Move Nummer 5. Hör auf, 10 Dinge gleichzeitig zu machen. Ich habe dazu auch mit Elisabeth Lukas in meinem Podcast gesprochen, den du dir gerne hier oben verlinkt einmal anschauen kannst. Sehr interessant, wie du den Fokus da auch behalten kannst. Da gibt es gar nicht so viel dazu zu sagen, außer eine Aufgabe nach der anderen zu machen. Denk am besten jedes Mal an die fiktiven 50 Euro Steuer, die du für den Wechsel der Aufmerksamkeit brauchst. Ja klar, du als Führungskraft musst extrem viele Bälle gleichzeitig in der Luft halten. Aber du wirst dennoch nicht mehr erledigen, wenn du das simultan versuchst. Leg den Fokus bewusst auf deine wichtigsten Aufgaben und geh von einer zur nächsten. Denk dran, dass du nur ein bis zwei wirklich große Chunks pro Tag als Mussaufgaben einplanst und für die du den vollen Fokus einfach investierst. Die machst du am besten in deinen 60 bis 90 Minuten Slots. Ray Dalio hat dazu einmal gesagt, du kannst alles erreichen, nur nicht gleichzeitig. Genau darum geht's. Gerne verlinke ich dir auch das Buch in der Videobeschreibung und kann dir da wärmstens empfehlen, es zu bestellen. Das ist eine heiße Empfehlung von mir und hat mein Leben als Führungskraft massiv optimiert. Und wenn du merkst, dass dein Kopf automatisch hin und her springt, dann wahrscheinlich, weil du ihn darauf trainiert hast. Dafür wird dir dein nächster Power-Move sicherlich weiterhelfen. Jetzt geht es nämlich darum, dass wir die 37 offenen Tabs und 12 Excel-Listen, die du gleichzeitig bearbeitest, auch einmal zumachen. Also, Powermove Nummer 6 ist einer der größten Fokushex überhaupt. Bring Ordnung in dein Gehirn. Auch wir Menschen haben einen Arbeitsspeicher. Und wenn der voll ist, weil zu viele Tabs und offene Loops im Hintergrund laufen, dann können wir uns nicht mehr konzentrieren. Egal wie viel Disziplin wir auch reinstecken. Auch wenn du sie nicht siehst, rauben sie dir wertvolle Energie. Darum empfehle ich dir, ein bis zweimal täglich diese Tabs zu schließen. Und einer meiner absoluten Lieblingshacks, mit denen man das machen kann, und Teilnehmer in meinen Seminaren, Coachings, die lieben das, es ist so einfach umzusetzen, aber es ist wirklich ein echter Game Changer für sie und finden das wirklich extrem wertvoll. Mach deine To-Do-Liste für den nächsten Tag schon am Vorabend. Das bringt dir zwei entscheidende Vorteile. Das erste ist, er verbessert deine Ruhezeiten, weil du auch mal richtig abschalten kannst. Du musst nicht irgendwas im Kopf behalten, im Hinterkopf behalten oder morgen dran denken. Das heißt, du kriegst die offenen To-Dos vom Kopf aufs Papier und das bringt dir den Fokus für den nächsten Tag. Das zweite ist, während du ruhst, kann dein Unterbewusstsein schon an Strategien arbeiten, wie du den nächsten Tag am besten attackierst. Du wirst sehen, dein nächster Tag ist vermutlich 30 bis 50 Prozent produktiver als normal. Schreib mir gerne einfach mal in die Kommentare, bis dir damit ergangen ist. Bin extrem gespannt, weil das ist einer meiner absoluten Lieblingshack. Egal wie schlecht dein Plan ist, ein Plan ist immer besser als kein Plan. Also mach dir einen Plan für den nächsten Tag, auch wenn du noch nicht genau weißt, was da auf dich zukommt. Und jetzt kommen wir auch schon zum letzten Move, der dafür sorgt, dass du bei all dem nicht ausbrennst. Das ist nämlich auch ganz entscheidend. Viele denken, wenn ich fokussiert sein will, dann muss ich einfach härter zu mir sein. Absolut falsch. Glaub mir, ich kenne das aus dem Leistungssport. No Pain, no Gain hat schon seine Berechtigung, aber wenn du als Sportler 24 Stunden am Tag trainieren würdest, dann würdest du rasch ins Übertraining kommen und der Körper könnte einfach nicht mehr leistungsfähig funktionieren. Glaubst du mir? Ich war auf dort, habe viele Verletzungen davongetragen. Ohne Pausen ist dein präfrontaler Kortex, der für die Aufmerksamkeitssteuerung verantwortlich ist, irgendwann einfach müde. Er ist ausgebrannt. Dein Dopamin ist aufgebraucht. Dann kommt die Kompensation. Du schaust aufs Handy, Doomscrawling, Snacks oder sonst irgendwas. Nicht, weil du schwach oder undiszipliniert bist, sondern weil du es übertrieben hast und dein System absolut leer ist. Daher meine eindeutige Empfehlung, wie du damit umgehen kannst. Mache Mikropausen. Zwei bis fünf Minuten alle 60 bis 90 Minuten. Wirklich mal abschalten. Nimm dir mindestens eine echte Pause am Tag, an dem du wirklich, in der du wirklich rausgehst und den Kopf einmal wirklich ausrust. Versuche in dieser Pause nicht aufs Handy zu schauen. Kein Doomscrolling, keine anderen Stimulanzien. Und das Wichtigste ist, Schlaf ist kein Nice-to-have. Schlaf ist dein Reset-Button. Wenn du möchtest, dass ich mal auf das Thema körperliche Recovery oder Schlaf und Stressmanagement für Führungskräfte eingehe, dann schreib mir das auch gerne in die Kommentare und ich gehe gerne in einem meiner nächsten Videos genau darauf ein. Wichtig ist, betrachte Pause nicht als Luxus, sondern als Dünger für deine Ergebnisse. Als kleinen Bonus habe ich jetzt noch ein 60 Sekunden Umsetzungs-To für dich. Also, geh gleich mal in deinen Kalender, öffne und plane dir erstens dein tägliches 60 bis 90 Minuten Zeitfenster als Serientermin ein, für absolute Fokuszeit. Zweitens, setz dir ein Zeitfenster, in dem du deinem Team erlaubst, dich bewusst mit spontanem zu erreichen. Und drittens, plan dir deinen Serientermin für die tägliche To-Do-Liste am Vorabend. Du wirst sehen, das ist ein echter Game Changer. Und außerdem abonniere gleich mal noch unseren Kanal, damit du künftig kein neues Video mehr verpasst. Für noch mehr Leadership und Produktivitätshacks für dich als Führungskraft. Wenn du jetzt sagst, ich will das aber nicht nur verstehen, sondern ich will wirklich ein wiederholbares System installieren, dann habe ich ein großes Special für dich. Und wenn du jetzt sagst, ich will das nicht nur verstehen, sondern ein wirklich wiederholbares System installieren, dann hol dir mein kostenloses E-Book The Perfect Repeatable Week. Das ist mein persönliches Geschenk an dich und damit baust du dir deinen perfekten Wochenrhythmus, um als Führungskraft mehr Ergebnisse in weniger Zeit zu erzielen. Hört sich gut an, oder? Den Link dazu findest du in der Videobeschreibung und ich freue mich, wenn du beim nächsten Mal wieder dabei bist.